Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium

"Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage!" - Jedem dürfte bei diesen Worten der Beginn von Bachs sogenanntem "Weihnachtsoratorium" in den Sinn kommen, das zum Inbegriff festlich-barocker Musik geworden ist. Neben den beiden großen Passionsvertonungen nach Johannes und Matthäus ist das "Weihnachtsoratorium" (BWV 248) die wohl populärste Vokalkomposition des Leipziger Thomaskantors, der darin seinen scheinbar unerschöpflichen kompositorischen Kosmos in Verbindung mit den musikalischen Formen seiner Zeit entfaltet. Streng genommen handelt es sich dabei allerdings nicht um ein "Oratorium" im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Aneinanderreihung von sechs Kantaten, die Bach für die Weihnachtsfestzeit 1734/35 für den Gottesdienstgebrauch komponiert hat. Neben den entstehungsgeschichtlichen Hintergründen im Zusammenhang mit dem für die Barockzeit durchaus üblichen Parodieverfahren sollen an diesem vorweihnachtlichen Abend vor allen Dingen die engen Beziehungen zwischen Text und Musik aufgezeigt werden, folgt Bach doch strengen rhetorischen Grundmustern, wie sie für alle Kunstbereiche des Barockzeitalters galten.



1 Abend
Donnerstag, 08.12.2022, 19:30 - 21:00 Uhr,
1 Termin(e)
ZeitOrt
Do08.12.2022
19:30 - 21:00 Uhr
Rainer Michael Hepp
V2120-021
10,00
(keine Ermäßigung)

Belegung: 
Plätze frei
 (Plätze frei)
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